Live-CD
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Eine LiveCD ist ein komplett lauffähiges Linux von CD. Es werden im Normalfall keine Daten auf die Festplatte geschrieben, es sei denn, man wünscht es ausdrücklich. Es gibt verschiedene LiveCD's, die bekannteste ist wohl Knoppix. Sie werden hauptsächlich dafür eingesetzt, das installierte Betriebssystem nach einem Absturz wieder herzustellen. Einige Distributionen nutzen LiveCD's aber auch, um ein Betriebssystem zu installieren.
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[bearbeiten] Hardwareanforderungen
- Intel kompatibler PC ab 486 (Pentium)
- 20 MB Ram (Textmodus)
- 82 MB Ram (Grafikmodus)
- min. 128 MB Ram (Office-Anwendungen, KDE, Gnome)
- bootfähiges CD-Rom Laufwerk (alternativ von Diskette)
- eine SVGA kompatible Grafikkarte
- eine serielle, PS/2 oder IMPS/2 kompatibele USB-Maus
[bearbeiten] Eine LiveCD starten
Nach dem Anschalten vom PC die LiveCD in das CD-Rom Laufwerk einlegen. Das Bios sollte so eingestellt sein, dass es erst auf dem CD-Rom Laufwerk nach einen bootbaren System sucht und später auf der Festplatte. Nachdem die LiveCD gestartet ist, erscheint ein Auswahlmenü, in dem man den Kernel auswählen und evtl. noch weitere Kernelparameter angeben kann. Dies unterscheidet sich aber bei den verschiedenen LiveCD's.
[bearbeiten] Alternativ von Diskette starten
Falls kein bootbares CD-Rom Laufwerk vorhanden ist, kann man auch von Diskette starten. Dazu sind einige Schritte vorher notwendig. Auf der LiveCD sollte ein Diskettenimage vorhanden sein (wenn nicht, kann man auch andere bootbare Disketten benutzen, z.B. Windows-Rescue) und eine Datei namens mkfloppy.bat. Unter Windows kann man die Datei anklicken und es öffnet sich ein DOS-Fenster. Nach einer Bestätigung mit ENTER wird eine Bootdiskette erstellt (Vorher sollte natürlich ein leere Diskette eingelegt werden). Beim Booten dann die Diskette einlegen und die LiveCD startet. Bei den Windows-Rescue Disketten muss erst das CD-Rom Laufwerk aktiviert werden.
[bearbeiten] Der Bootvorgang
- Kernel wird geladen
- Kernel startet die Hardwareerkennung und lädt alle benötigten Module
- die sogenannte RAM-Disk wird eingerichtet (virtuelle Festplatte im Arbeitsspeicher)
- verschiedene Basisdienste werden gestartet (Netzwerk, Dateisystemverwaltung usw.)
- Meldungen werden auf Bildschirm ausgegeben
- X-Server wird gestartet (nicht bei allen)
Die Ausgabe von Systemmeldungen mag für Benutzer anderer Betriebssysteme ungewöhnlich sein, liefern sie aber doch manchmal interessante Informationen bei Fehlern, meistens können sie jedoch ignoriert werden.

