RPM
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RPM in der EDV ist eine rekursive (d.h. sich wiederholende) Abkürzung für RPM Package Manager. RPMs (Dateiendung ".rpm") sind Archive, die ein Softwarepaket enthalten (grob ähnlich dem .zip-Format). Mit RPM wird auch ein Paket-Manager für die Linux-Distribution von Red Hat bezeichnet, der es erlaubt
- Software zu installieren (rpm -i)
- Software zu deinstallieren (rpm -e)
- Software zu aktualisieren (rpm -U)
- eine Abfrage über installierte Software durchzuführen (rpm -q)
- Softwarepakete selber zusammenzustellen
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Hintergrund
Da Linux ein freies Betriebssystem ist, besteht der (Mehr-)Wert einer bestimmten Distribution (in diesem Fall Red Hat) im wesentlichen aus den Annehmlichkeiten des entsprechenden Paket-Managers (und aus den zusammengestellten, getesteten und regelmäßig aktualisierten (RPM-)Paketen). Da RPM unter der freien GPL lizenziert ist [|1], wird es auch von anderen Distributionen (wie beispielsweise SuSE, Mandrakelinux) gerne genutzt. Obwohl viele Distributionen das RPM-Format benutzen, heißt das nicht unbedingt, dass ein RPM von RedHat problemlos auf einem SuSE-System installiert werden kann auch wenn die Standardisierungsbemühungen via LSB dies heutzutage meistens möglich macht.
[bearbeiten] Aufbau
Die RPM-Dateien sind komprimiert, die einzelnen Teile können jedoch einfach nach bestimmten Informationen durchsucht werden, denn ein Header im Binärformat ist an jedes Paket angefügt. Dieser Header ist nicht komprimiert und enthält alle wichtigen Informationen. Das erleichtert das schnelle Durchsuchen von rpm-Paketen.
[bearbeiten] Programme die rpm Files verarbeiten
- rpm ist ein Linux-Programm, das direkt über die Konsole aufrufbar ist.
- KDE oder GNOME Programme erleichtern die Anwendung von rpm.
- urpmi von Mandrake, damit werden bei der Installation automatisch die Abhängigkeiten aufgelöst.
- apt4rpm
- up2date von RedHat
- kpackage
- gnorpm
- Yellowdog Updater, Modified
- Openpkg
[bearbeiten] Beispiel-Installation eines kurzen RPM-Files
Die einfachste Möglichkeit der Anwendung ist die Installation eines Paketes. Beispiel:
rpm -i foobar-1.0-1.i386.rpm
Zur Deinstallation eines Paketes gibt man an der Konsole ein:
rpm -e foobar
Weiteres auf den Manpages von rpm oder siehe
rpm --help
[bearbeiten] Siehe auch
- Paketmanagement
- dpkg und deb - das System bei Debian
- Ebuild und emerge - die Wahl bei Gentoo Linux
- Pacman - Arch Linux
[bearbeiten] Weblinks
Suchmaschinen für RPM-Pakete:
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