Umstieg
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Wenn du darüber nachdenkst von Windows zu GNU/Linux zu migrieren, so hast du den ersten Schritt dazu bereits getan und erfährst in diesem Artikel, welche Schritte notwendig sind, um diese Unternehmung auch erfolgreich durchzuführen. Dabei können eventuell einige Probleme auftauchen, die hier behandelt und hoffentlich auch gelöst werden:
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[bearbeiten] Ich nutze unter Windows viele Programme, die es für Linux nicht gibt
Das ist in der Tat eines der größten Probleme, das sich vielen Umstiegswilligen in den Weg stellt. Aufgrund der hohen Verbreitung und Popularität von Windows sehen viele Hersteller von proprietären Softwareprodukten keine Notwendigkeit, auf den relativ kleinen Markt der Linux-Benutzer Rücksicht zu nehmen.
Für viele beliebte Windows-Programme gibt es jedoch bereits unter Linux lauffähige, meist freie Alternativen.
Einige können unter Softwareliste für Einsteiger gefunden werden.
[bearbeiten] Ich will mich nicht mit einer Alternative zufrieden geben
Wenn du an dem Funktionsumfang einer freien Alternative etwas auszusetzen hast, oder aus anderen Gründen ein Windows-Programm unter Linux benutzen willst oder musst, so gibt es dazu natürlich auch einige Lösungen.
[bearbeiten] Emulation
Programme wie WINE, Cedega und CrossOver können viele Windows-Programme auch unter Unix-Derivaten lauffähig machen, indem sie die Windows-API nachbilden.
[bearbeiten] Virtualisierung
Es gibt auch die Möglichkeit eine virtuelle Maschine mit Windows als Betriebssystem anzulegen. Dieses lässt man in einem separaten Fenster starten. Die dort installierten Programme laufen meist ohne Probleme. Diese Methode ist meistens einfacher, nimmt jedoch mehr Resourcen in Anspruch, da ein zusätzliches Betriebssystem gestartet wird. Liste der Virtualisierungs-Programme
[bearbeiten] Linux kann nicht alle Dateiformate korrekt verarbeiten oder lesen
Das Problem hierbei ist, dass viele Hersteller von Anwendungen ihre Dateiformate nur unzureichend dokumentiert haben, wodurch es Entwicklern freier Software nicht oder nur schwer möglich ist, diese Formate in ihre Programme zu implementieren.
Durch so genanntes Reverse-Engineering müssen die Entwickler also in mühsamer Arbeit die proprietären Formate und Protokolle verstehen lernen, um sie dann in Programme wie Open Office (.doc-Format) oder Kopete (ICQ-Protokoll) zu integrieren.
Unter Deshalbfrei.org findet sich eine Übersicht über verschiedene proprietäre und freie Dateiformate [1] und Protokolle [2] sowie Hintergrundinformationen über die Problematik.
[bearbeiten] Ich weiß nicht, ob meine Hardware von Linux unterstützt wird
In diesem Fall solltest du das natürlich zuerst herausfinden, da sonst Enttäuschungen und Frust vorprogrammiert sind. Die meisten Linux Distributionen bieten mittlerweile auch eine Live CD an, bei der das System von der CD startet, ohne etwas auf die Festplatte zu schreiben. Hier kann man dann bequem ausprobieren, ob die eigene Hardware unterstützt wird.
Da auch viele Hersteller von Hardware im Linux-Bereich keinen großen Markt sehen, gibt es hier ebenfalls viele freie Projekte, die sich der Treiberentwicklung widmen. Bei Problemen mit verschiedenen Komponenten solltest du zunächst bei Hardware HowTos im LinWiki nachsehen.
Wenn du dort nichts finden konntest, was zu deinem Problem passen könnte, solltest du Hilfe suchen.

